Burg Dölau, Mittelalterliche Burgruine in Greiz, Deutschland
Burg Dölau ist eine Burgruine auf einem Felsen oberhalb der Weißen Elster, mit erhaltenen Befestigungsmauern und einem Wohnturm. Die Gebäudereste sitzen hoch über dem Fluss und bilden noch heute ein markantes Bild in der Landschaft.
Die Familie Lobdeburg erbaute die Burg im 12. Jahrhundert, bevor sie 1359 in den Besitz der Reussen-Familie überging. Später diente das Schloss bis ins 18. Jahrhundert als Wohnsitz der regionalen Herrscher.
Der Ort ist eng mit der Geschichte der Reußen verbunden, die hier jahrhundertelang herrschten und ihre Macht ausübten. Die Ruinen erinnern heute an die Zeit, als die Familie die Region von diesem Platz aus verwaltete und prägte.
Das Gelände befindet sich in Privatbesitz und wurde seit 2010 restauriert, daher ist der Zugang begrenzt. Besucher sollten sich vorher erkundigen oder von außen betrachten, um Reparaturen nicht zu behindern.
Im Jahr 1621 richtete Heinrich IV. Reuß eine Münzprägeanstalt im Schloss ein und ließ Münzen prägen. Dies zeigt, wie bedeutend und autonom die Herrschaft an diesem Ort war.
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