Teckberg, Berggipfel in Baden-Württemberg, Deutschland.
Der Teckberg ist ein 775 m hoher Berg der Schwäbischen Alb, gekrönt von der Burg Teck. Seine Hangoberkante bildet der Gelbe Fels, ein Schwammriff aus hellem Kalk des Jurameers, unter dem die 31 m lange Veronikahöhle liegt. Der Berg ist ein 386 Hektar großes Naturschutzgebiet mit 464 nachgewiesenen Pflanzenarten.
Auf den östlichen Hängen des Teckbergs wurden drei Grabhügel aus der Hallstattzeit entdeckt, die auf eine frühe menschliche Besiedlung hinweisen. Ausgrabungen in der Sibyllenhöhle im Jahr 1898 brachten Tierknochen aus der Eiszeit ans Licht.
Östlich des Gelben Felsens zeugen drei Grabhügel aus der Hallstattzeit (800–400 v. Chr.) von früher Besiedlung des Teckbergs. Die Hügel liegen am Osthang über dem Sibyllenloch, in dem Ausgrabungen 1898/99 über 2000 Skelettreste von Höhlenbär, Höhlenlöwe, Höhlenhyäne und Wildpferd freilegten.
Der Gipfel ist über markierte Wanderwege erreichbar, die durch verschiedene Landschaftstypen führen. Ein Besuch in den wärmeren Monaten macht es leichter, den Weg durch Feuchtwiesen und Waldränder zu genießen.
Am Gipfel des Teckbergs befindet sich eine markante Felsformation aus hellem Kalkstein, die als Gelber Fels bekannt ist. Sie ist ein sichtbares Überbleibsel eines alten Riffes aus der Zeit des Jura-Meeres.
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