Burg Hahnenkamm, Burgruine in Bissingen an der Teck, Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland
Burg Hahnenkamm sind Ruinen einer Festung auf einem Berghang in der Nähe von Bissingen an der Teck. Die Überreste bestehen aus Mauerabschnitten und Fundamenten, die teilweise erneuert wurden und heute noch erkennbar sind.
Die Burg wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von den Herzögen von Teck errichtet und diente als Außenposten zur Sicherung ihres Herrschaftsgebietes. Im 14. Jahrhundert gelangte sie unter die Kontrolle der Württemberger, was eine neue Epoche für die Region markierte.
Die Mauern zeigen Spuren alter Handwerkstechniken, die man noch heute an den unterschiedlich bearbeiteten Steinen erkennt. Besucher können beim Umhergehen die Art nachvollziehen, wie mittelalterliche Handwerker hier Stein auf Stein setzten.
Die Ruinen befinden sich auf einem Wanderweg und sind mit guter Beschilderung leicht zu erreichen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Weg teilweise uneben ist und die Vegetation rund um die Mauern dicht sein kann.
Erstmals urkundlich genannt wird die Burg 1303 in einer Verkaufsurkunde Herzog Hermanns II. von Teck, der Hahnenkamm zusammen mit der Diepoldsburg an das Haus Habsburg verkaufte; der Verkauf wurde jedoch nicht ausgeführt. Bereits 1297 erscheint ein Gumpold von Hahnenkamm in einer Urkunde.
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