Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin, Antifaschistisches Archiv und Bildungszentrum in Berlin, Deutschland
Das Antifaschistisches Pressearchiv ist ein Forschungszentrum in Berlin, das eine umfangreiche Sammlung von Zeitungen, Magazinen und Dokumenten über rechtsextreme Bewegungen in Deutschland bewahrt. Die Sammlung umfasst auch eine Datenbank mit hunderten Aufnahmen von rechtsradikaler Musik und Materialien, die zeigen, wie extremistische Gruppen organisiert sind.
Die Initiative zur systematischen Dokumentation von rechtsextremen Aktivitäten begann 1985, wurde aber erst 1991 nach der Wiedervereinigung als formales Archiv gegründet. Die Gründung war eine Antwort auf die wachsende Notwendigkeit, solche Bewegungen in einem wiedervereinigten Deutschland besser zu verstehen.
Das Zentrum dokumentiert, wie extremistische Bewegungen Musik und Symbole nutzen, um ihre Ideen zu verbreiten. Besucher können einsehen, wie alltägliche Kulturformen für politische Zwecke umgewandelt werden.
Das Archiv befindet sich in der Lausitzer Straße 10 im Bezirk Friedrichshain und ist für Forscher und Studenten zugänglich. Das Personal hilft bei der Navigation durch die große Sammlung und kann Fragen zu den Materialien beantworten.
Das Zentrum bewahrte eine Publikation aus dem Jahr 2002, die frühe Hinweise auf die spätere Untergrundorganisation enthielt, lange bevor diese in den Medien bekannt wurde. Dieses Dokument zeigt, wie wertvoll systematische Archive für das Verständnis von extremistischen Netzwerken sein können.
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