Schloss Possenhofen, Architektonisches Erbe Schloss in Pöcking, Deutschland.
Schloss Possenhofen erhebt sich am Westufer des Starnberger Sees mit einem viereckigen Hauptbau, Ecktürmen und einem parkähnlichen Grundstück, das bis zum Wasser reicht. Die Fassade zeigt schlichte weiße Wände mit Fensterreihen, während die roten Dächer über den Türmen den bayerischen Baustil widerspiegeln.
Jakob Rosenbusch errichtete das Schloss 1536 als Landsitz, der im Dreißigjährigen Krieg zerstört und später wiedererrichtet wurde. Herzog Maximilian in Bayern erwarb das Anwesen 1834 und baute es zu einem herzoglichen Sommersitz aus.
Die Roseninsel vor dem Schloss trägt ihren Namen nach den königlichen Gärten, die Maximilian dort anlegen ließ, und diente der Familie als privater Rückzugsort auf dem See. Das Anwesen war für die herzogliche Familie ein Sommerdomizil, wo die Kinder am Ufer spielten und Bootsfahrten unternahmen.
Das Anwesen an der Karl-Theodor-Straße 14C ist in private Eigentumswohnungen aufgeteilt und für Besucher nicht zugänglich, doch die Außenansicht lässt sich vom Uferweg aus betrachten. Rund um das Schloss gibt es öffentliche Spazierwege am See, die Einblicke in die Umgebung ermöglichen.
Nach 1920 beherbergte das Gebäude nacheinander ein Kinderheim, ein Krankenhaus und eine Motorradwerkstatt, bevor es in Wohnungen umgewandelt wurde. Ein Teil des Geländes ist heute noch von alten Bäumen umgeben, die aus der Zeit stammen, als hier die herzogliche Familie lebte.
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