Friedenau, Wohnviertel in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland.
Friedenau ist ein Wohnviertel in Tempelhof-Schöneberg mit großzügigen Straßen und einer Mischung aus gründerzeitlichen und modernen Häusern. Die Baumreihen prägen das Straßenbild und schaffen eine ruhige, strukturierte Umgebung für Bewohner und Besucher.
Das Viertel entstand 1871 als Villensiedlung auf Wilmersdorfer Grund und wurde 1874 zur unabhängigen Gemeinde erklärt. Es wurde 1920 bei der großen Berliner Verwaltungsreform mit anderen Bezirken zu Schöneberg zusammengefasst.
Der Name bezieht sich auf die Friedenszeit nach 1871, und diese Herkunft zeigt sich in der ruhigen, wohlhabenden Gestaltung des Viertels. Die breiten Straßen und grünen Flächen spiegeln das ursprüngliche Konzept wider, hier einen Ort des Wohlbefindens zu schaffen.
Das Viertel ist gut mit der Innenstadt verbunden und wird von mehreren S-Bahn-Stationen und Buslinien erschlossen. Für Besucher empfiehlt sich, zu Fuß zu gehen, um die Straßenzüge und die Architektur richtig wahrzunehmen.
Schriftsteller und Künstler ließen sich dort ab der Wende zum 20. Jahrhundert nieder, was es zu einem Zentrum literarischer Aktivität machte. Diese künstlerische Tradition prägt bis heute das Selbstverständnis vieler Bewohner.
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