Badehaus, denkmalgeschütztes Gebäude
Das Badehaus ist ein Kulturmonument in Bad Soden am Taunus, das 1871 als Badeanstalt mit Mineralwasserbecken errichtet wurde. Das Gebäude aus roten Backsteinen mit weißen Details enthält heute im Erdgeschoss eine Bibliothek und ein Museum, während das Obergeschoss Kunstgalerien und das Stadtarchiv beherbergt.
Die Errichtung des Badehauses begann 1869 unter Federführung von Ärzten und wurde 1871 fertig gestellt, um die wachsende Zahl von Besuchern aufzunehmen. Im frühen 20. Jahrhundert wurden Erweiterungen vorgenommen, es wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und anschließend instandgesetzt, bevor es 1997 in ein Kulturzentrum umgewandelt wurde.
Das Badehaus zeigt, wie Bad Soden im 19. Jahrhundert als Kurort wuchs und Besucher aus der Ferne anzog. Die kleinen Badekabinen mit ihren ursprünglich winzigen Fenstern erinnern daran, wie Menschen damals Heilbehandlungen mit Mineralwasser nutzten und dabei soziale Kontakte knüpften.
Der Ort bietet einen einfachen Zugang mit verschiedenen Bereichen, die leicht zu erkunden sind, einschließlich der Bibliothek, Galerien und des Museums. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um alle Ebenen des Gebäudes und die wechselnden Ausstellungen zu sehen.
Die ursprünglichen Badekabinen waren so klein, dass Einheimische sie scherzhaft als Pferdeställe bezeichneten. Die Fenster wurden bald nach Eröffnung vergrößert, da die Betreiber erkannten, dass die Gäste mehr Helligkeit wünschten.
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