Paulinenschlösschen, Kulturerbe-Villa in Bad Soden am Taunus, Deutschland.
Das Paulinenschlösschen ist eine dreigeschossige Villa in Bad Soden am Taunus mit Nebengebäuden, Hof und Garten auf dem Gelände des Alten Kurparks. Das Ensemble umfasst auch ehemalige Stallungen und Wirtschaftsräume, die heute anderen Zwecken dienen.
Die Herzogin Pauline von Nassau ließ die Villa 1847 nach ihrem Aufenthalt im Spa Soden erbauen. Das Gebäude wurde im Laufe der Jahrhunderte für verschiedene Zwecke genutzt, von Kurhaus bis zur heutigen Bürgerservice-Funktion.
Das Schlösschen trägt den Namen der Herzogin Pauline, die die Villa als Sommerresidenz nutzte. Der Ort zeugt von der Bedeutung, die Spa-Aufenthalte für wohlhabende Personen im 19. Jahrhundert hatten.
Das Gebaude ist heute Sitz des Burgeramts und nicht ohne weiteres zur freien Besichtigung zuganglich. Besucher sollten sich vorher informieren, ob das Gebäude in das Besuchsprogramm einbezogen ist oder ob nur von außen ein Blick moglich ist.
In den 1950er Jahren gestaltete der Kunstler Hans Wagner Wandmalereien im Inneren des Schlosschens, als es als Restaurant und Café umgestaltet wurde. Diese kunstlerischen Elemente sind ein sichtbares Zeugnis der kunftlerischen Aktivitaten aus dieser Zeit.
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