Bad Soden am Taunus, Kurstadt in Main-Taunus-Kreis, Deutschland.
Bad Soden am Taunus ist eine Kurstadt im Main-Taunus-Kreis mit mehreren natürlichen Heilquellen, die aus unterirdischen Gesteinsschichten aufsteigen. Die Stadt breitet sich über die Taunushänge aus und reicht hinunter bis zur flachen Ebene nahe dem Main.
Quellen mit hohem Mineralgehalt wurden im 15. Jahrhundert entdeckt und zogen bald Adelige und wohlhabende Besucher aus ganz Europa an. Die offizielle Anerkennung als Kurort kam 1922 mit der Verleihung des Titels Bad.
Der Name trägt seit 1922 das Präfix Bad als Anerkennung der heilenden Quellen, die bis heute im örtlichen Kurpark sprudeln. Einheimische nutzen die öffentlichen Brunnen zum Abfüllen von Mineralwasser, während Besucher entlang der markierten Wanderwege durch die bewaldeten Hänge gehen.
Die Innenstadt liegt fußläufig vom Bahnhof entfernt, und Wanderwege beginnen direkt am Ortsrand ohne steile Anstiege in den ersten Abschnitten. Mineralwasserbrunnen im Zentrum sind das ganze Jahr über zugänglich und stehen kostenlos zur Verfügung.
Lew Tolstoi wählte diesen Ort als Schauplatz in Anna Karenina wegen des europaweiten Rufs der Mineralquellen im 19. Jahrhundert. Das Wasser aus einigen Quellen enthält so viel Eisen, dass es beim Kontakt mit Luft rasch rotbraun wird.
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