Barbarine, Felsformation bei Pfaffendorf, Deutschland
Die Barbarine ist eine 42 Meter hohe Sandsteinnhalle, die am Fuße des Pfaffenstein in der Sächsischen Schweiz steht. Die Felsnadelformation hat eine charakteristische, schmale Säulenform und ragt deutlich aus dem Waldumfeld heraus.
Die Formation wurde 1905 erstmals erklommen, nachdem Kletterer Rudolf Fehrmann und Oliver Perry-Smith den schwierigen Aufstieg meisterten. Nach Blitzschäden im Jahr 1944 wurde sie 1977 unter Schutz gestellt, um den Felsen vor dem Einsturz zu bewahren.
Der Name Barbarine stammt aus einer lokalen Sage über ein Mädchen namens Barbara, das der Legende nach versteinert wurde. Diese Geschichte ist bis heute in der Region bekannt und prägt das kulturelle Verständnis des Felsens.
Der Felsen kann von Wanderwegen aus beobachtet werden, die durch die Gegend verlaufen. Da es sich um eine geschützte Formation handelt, ist das Besteigen nicht gestattet und Besucher sollten einen sicheren Abstand halten.
Die Felsnhalle wird durch spezialisierte Kletterer regelmäßig überprüft, um ihre Stabilität zu bewerten und mögliche Risse oder Verwitterung zu untersuchen. Diese Inspektionen helfen dabei, den Felsen für zukünftige Generationen zu sichern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.