Beethovenpark, Stadtpark in Sülz, Deutschland
Der Beethovenpark ist eine große Grünfläche in Sülz mit ausgedehnten Wiesen und einzeln stehenden Bäumen, unterbrochen durch waldähnliche Bereiche. Ein Netz von unbefestigten Wegen verbindet alle Teile des Parks und ermöglicht Bewegung durch die verschiedenen Landschaftszonen.
Der Park wurde ab 1925 als Volkspark Sülz auf dem Gelände der ehemaligen Esserschen Kiesgrube angelegt, nach Plänen von Gartendirektor Fritz Encke, die sein Nachfolger Theodor Nußbaum überarbeitete und bis 1927 realisierte. Er war Teil des Äußeren Grüngürtels nach den Vorstellungen von Konrad Adenauer und Fritz Schumacher, der den früheren Festungsring in einen Wald- und Wiesengürtel umwandelte. 1953 wurde im Osten ein langgestreckter Trümmerberg aufgeschüttet.
Der Park ist nach Ludwig van Beethoven benannt. In den nördlichen Sondergärten steht auf der zweiten Rasenfläche noch ein hoher Pappelkranz, ein typisches Gestaltungselement von Gartendirektor Fritz Encke. Der ursprüngliche Rosengarten daneben wurde in den 1990er Jahren aus finanziellen und pflegetechnischen Gründen entfernt; die pyramidenförmig geschnittenen Bäume an den Rasenflächen sind erhalten.
Die beiden Spielplätze am Haupteingang an der Neuenhöfer Allee bieten Ausstattung und Wasserspiele im Schatten von Bäumen. Der Park ist leicht zugänglich und bietet ausreichend Platz, um jede Tageszeit zu nutzen, ohne sich überfüllt zu fühlen.
Der Trümmerberg am Ostrand des Parks heißt Pilzberg und ist einer von elf Kölner Schutthügeln. Von der überdachten Aussichtsplattform, dem „Pilz“, blickt man frei nach Norden und Westen; im Winter dient der Hang als beliebte Rodelbahn.
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