Tersteegenhaus, Protestantisches Gemeindezentrum in Sülz, Deutschland
Das Tersteegenhaus ist ein Gemeindezentrum aus rotem Backstein mit hohen rechteckigen Fenstern und Säulen, die die Fassade strukturieren. Basaltskulpturen mit religiösen und Naturmotiven schmücken das Gebäude, während der Innenraum unten einen Kindergarten und Büroräume sowie oben einen Gemeindesaal mit weiteren Versammlungsräumen bietet.
Das Gebäude entstand 1928 nach Entwürfen der Architekten Heinrich Mattar und Eduard Scheler als Zentrum für die protestantische Gemeinde. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde es wiederaufgebaut, und 1983 erhielt es den Status eines geschützten Baudenkmals.
Das Haus trägt den Namen des Theologen Gerhard Tersteegen und erinnert an seine pietistische Traditionen, die bis heute im Gemeindeleben nachwirken. Besucher spüren diese geistliche Ausrichtung in der Gestaltung der Räume und den regelmäßigen Versammlungen, die das Haus lebendig halten.
Das Haus liegt in dem ruhigen Stadtteil Sülz und ist zu Fuß gut erreichbar, mit ausreichend Platz zum Parken in der Nähe. Besucher sollten beachten, dass der Kindergarten tagsüber in Betrieb ist und die Räume für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen regelmäßig genutzt werden.
Das Gebäude wurde 2012 mit dem ersten Architekturpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet, eine Würdigung seiner künstlerischen Innengestaltung. Dieser Preis hebt es unter anderen protestantischen Bauten der Region hervor.
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