Kirche der katholischen Hochschulgemeinde Köln – St. Johannes XXIII., Brutalistische Kirche in Sülz, Deutschland
Kirche Johannes XXIII. ist ein Betongotteshaus in Sülz mit einer ungewöhnlichen inneren Struktur. Ein großer Betonstamm mit ausbreitenden Ästen durchzieht den Raum und trägt das Dach, während die massiven Wände ein strenges Aussehen schaffen.
Der Bau entstand in den 1960er Jahren durch das Zusammenspiel von Architekt Hans Buchmann, Bildhauer Josef Rikus und Theologe Wilhelm Nyssen. Die Kirche wurde 1968 geweiht und spiegelt die Suche nach neuen Ausdrucksformen im Kirchenbau der Nachkriegszeit wider.
Die Kirche dient der katholischen Studentengemeinde Kölns und zeigt moderne Architekturprinzipien durch ihre rohen Betonformen. Der Raum wird von Besuchern als Ort der Besinnung genutzt, wo die schlichte Gestaltung zur inneren Ruhe einlädt.
Die Kirche liegt in der Nähe des U-Bahn-Netzes und ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit für Besucher offen. Fotografie ist willkommen, und der Betongrundriss ermöglicht leichte Orientierung im Innenraum.
Der zentrale Betonstamm verbirgt das Tabernakel im Inneren seiner Struktur, eine versteckte sakrale Komponente inmitten des rohen Betons. Diese Kombination aus technischer Innovation und spirituellem Zweck macht das Innere zu einer unerwarteten Überraschung.
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