Wallender Born, Kaltwasser-Geysir in Wallenborn, Deutschland.
Wallender Born ist eine Kaltwasserfontäne in einem kleinen Dorf, die durch unterirdische Druckkammern mit Kohlendioxid gespeist wird. Das Wasser tritt aus einer künstlichen Öffnung unter einem kleinen Teich aus und spritzt in regelmäßigen Abständen in die Luft.
Arbeiter entdeckten diese natürliche Quelle in den 1930er Jahren während Bohrarbeiten, als sie auf eine unterirdische Kammer mit Kohlendioxid stießen. Dieser zufällige Fund führte dazu, dass die Stelle später für Besucher zugänglich gemacht wurde.
Der Ort wird von Einheimischen liebevoll "Brubbel" genannt, ein Name, der das Blubbern und Sprudeln des Wassers beschreibt. Die Gemeinde nutzt diesen Namen in ihrer Identität und hat ihn in Wanderwege und Informationstafeln integriert.
Das Gelände ist über einen etwa 3,5 Kilometer langen Rundweg erreichbar, der verschiedene Informationspunkte zur Dorfgeschichte und Geologie bietet. Der Pfad ist gut markiert und einsteigerfreundlich für Besucher aller Altersgruppen.
Unter der Oberfläche funktioniert das Phänomen durch ein komplexes Zusammenspiel: Kohlendioxid wird aus tieferen Schichten gepresst, vermischt sich mit Wasser und erzeugt regelmäßige Ausbruchszyklen. Die Quelle enthält auch Spuren von Schwefelwasserstoff, was manchmal einen charakteristischen Geruch mit sich bringt.
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