Freudenkoppe, Mittelalterliche Burgruine in Daun, Deutschland.
Freudenkoppe ist eine Burgruine auf einem erloschenen Vulkan bei Daun mit trapezförmigem Grundriss und quadratischem Bergfried. Die Anlage wird von trockenen Gräben umgeben und sitzt in etwa 647 Metern Höhe auf der basaltischen Erhebung.
König Johann von Böhmen erbaute die Burg zwischen 1337 und 1340, um seine Herrschaft in der Region zu sichern. Bereits 1346 ging sie an Balduin von Luxemburg über und markierte einen wichtigen Wechsel der Kontrolle über diese strategische Höhenlage.
Der Ort trägt seinen Namen von der freudigen Lage auf der Bergspitze, was sich in der Wahl des Standorts widerspiegelt. Besucher können heute noch die Spuren dieser mittelalterlichen Besiedlung in der Struktur der Ruine und ihrer Umgebung erkennen.
Man kann die Ruine das ganze Jahr hindurch besuchen, muss aber einen steilen Weg von etwa 15 Minuten vom nächsten Forstweg einplanen. Das Gelände ist bergig und erfordert gute Schuhe, besonders bei feuchtem Wetter oder Schneefall.
Unter den Mauern liegen künstliche Höhlen, die über Jahrhunderte durch den Abbau von Mühlsteinen entstanden und bis 1788 genutzt wurden. Dieser Bergbau schuf ein unterirdisches Netzwerk, das die Stabilität der Burg beeinflusste und heute noch erforscht werden kann.
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