St. Lambertus, Gotische Filialkirche in Steinborn, Deutschland
Die St. Lambertuskirche ist ein gotischer Bau mit Merkmalen der Fruehgotik, wie schlanken runden Fenstern und einem markanten Westturm. Im Innenraum traegt eine Mittelsaule ein Netzgewolbe, waehrend die Wande gotische Kunstwerke aus verschiedenen Perioden zeigen.
Die Kirche wurde erstmals 1316 in einem Kolner Erzbistumsverzeichnis erwahnt und erlebte im fruehen 16. Jahrhundert den Umbau von romanscher zu gotischer Architektur. Diese Umwandlung machte sie zu einem wichtigen gotischen Bauwerk der Region.
Der Name verweist auf den heiligen Lambertus, einen Heiligen aus dem frühen Mittelalter, und wird heute von der Gemeinde als religiöser Treffpunkt genutzt. Die Innenausstattung zeigt, wie Gläubige über Jahrhunderte ihre Verehrung durch Kunstwerke zum Ausdruck brachten.
Der Besuch erfordert keine besonderen Voraussetzungen, da die Kirche zu Fuss erreichbar ist und sich in einem ruhigen Dorfumfeld befindet. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um einen aktiven Gottesort handelt, daher gelten normale Verhaltensregeln wie in jedem Heiligtum.
Bis 1803 leitete die Kirche ein Netzwerk von elf untergeordneten Kapellen in der weiteren Region. Die Franzosische Besetzung beendete diese Rolle und machte sie selbst zu einer untergeordneten Kapelle der Kirche Neunkirchen.
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