Otto Lilienthal Museum, Luftfahrtmuseum in Anklam, Deutschland.
Das Otto-Lilienthal-Museum nutzt das Gebäude des früheren Heimatmuseums in der Ellbogenstraße in Anklam. Die ständige Ausstellung zeigt Nachbauten aller bekannten Flugapparate Lilienthals, seine aerodynamischen Versuchsaufbauten und die einzige erhaltene Dampfmaschine aus seiner Produktion, die 2004 in Australien erworben wurde. 1996 entstand ein Hallenanbau mit 300 m².
Das Museum ehrt Otto Lilienthal, der in den 1890er Jahren seine Flugexperimente durchführte und damit die Grundlagen der modernen Flugwissenschaft legte. Seine Versuche zeigten, dass Menschen fliegen konnten, und inspirierten Generationen von Luftfahrtenthusiasten.
Das Museum trägt den Namen des Anklamer Sohns Otto Lilienthal, der von 1891 bis zu seinem tödlichen Absturz 1896 über 2.000 Gleitflüge unternahm. Zur Sammlung gehört die einzige erhaltene Dampfmaschine aus Lilienthals eigener Produktion, die 2004 in Australien erworben wurde. Seit 2018 bewahrt es den Nachlass von Paul Beylich, einem engen Mitarbeiter Lilienthals und vermutlich einzigen Zeugen des Absturzes bei Rhinow.
Das Museum befindet sich zentral in Anklam und ist leicht zu erreichen, mit ausreichend Platz zum Erkunden der Exponate. Besucher sollten ein bis zwei Stunden einplanen, um die Sammlung gründlich anzusehen.
Die Sammlung zeigt Nachbauten von Flugapparaten, die wie riesige Fledermausflügel aussehen und die frühesten Versuche widerspiegeln, menschliche Bewegung nachzuahmen. Diese detaillierten Modelle verdeutlichen, wie Lilienthal von der Natur lernte, um Flugmaschinen zu konstruieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.360 Mitwirkenden weltweit.