Bahnhof Anklam, Bahnhof in Anklam, Deutschland
Der Bahnhof Anklam ist ein Transportknoten mit zwei Bahnsteigen und vier Gleisen, der regionale Zugverbindungen im Norden Deutschlands bedient. Das Gebäude wurde im Neoklassizistischen Stil mit roten Backsteinen konstruiert und weist für die damalige Zeit moderne Verkehrsinfrastruktur auf.
Der Bahnhof wurde 1863 vom Architekten Theodor August Stein erbaut und ist ein Beispiel neugotischer Eisenbahnarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Die Anlage wurde 1988 elektrifiziert, was ihre Nutzung für moderne Zugverbindungen ermöglichte.
Das Bahnhofsgebäude zeigt typische Merkmale der Neugotik mit seinen roten Backsteinfassaden und detaillierten Ornamenten, die heute noch sichtbar sind. Besucher können die handwerkliche Qualität der 1860er Jahre in den Fensterrahmen und den Dacharbeiten erkennen.
Der Bahnhof hat zwei separate Bahnsteige, auf denen es hilfreich ist, vor der Ankunft zu überprüfen, welcher Bahnsteig für deinen Zug gilt. Die meisten Reisenden finden die Orientierung einfach, da das Gebäude übersichtlich gestaltet ist und Beschilderung gut sichtbar angebracht ist.
Das Bahnhofgebäude enthält in seinen Backsteinmauern noch Original-Ankergitter aus der Bauzeit, die man bei genauerem Hinsehen an den Fassaden erkennen kann. Diese Metalleinlagen dienten dazu, die Stabilität des Mauerwerks über Jahrzehnte zu gewährleisten und sind noch immer funktionsfähig.
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