Immenstädter Horn, Berggipfel in den Allgäuer Alpen, Deutschland
Das Immenstädter Horn ist ein 1.489 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen und der östlichste Teil des Prodel-Schichtkamms. Er besteht aus Nagelfluh und liegt im Naturpark Nagelfluhkette. Der bewaldete Gipfel bietet keine Aussicht, doch die Kanzel auf 1.106 m erlaubt einen guten Blick auf Immenstadt.
Am 22. März 2006 löste sich an der Ostseite des Immenstädter Horns ein Bergsturz von etwa 150.000 m³ Geröll, das sich Richtung Steigbachtal bewegte und kurzzeitig die Immenstädter Innenstadt bedrohte. Der Berg ist der östlichste Teil des Prodel-Schichtkamms der Allgäuer Nagelfluh-Schichtkämme und gehört zum internationalen Projekt Naturpark Nagelfluhkette.
Jährlich Anfang Oktober findet am Gipfelkreuz die Hornmesse statt, eine Bergmesse, die von der Bergwacht Immenstadt und dem Pfarrgemeinderat Immenstadt-Bühl-Rauhenzell organisiert und von einer Abordnung der Musikkapelle Bühl musikalisch begleitet wird. Der Berg wird auch Gerenstein oder kurz Horn genannt und ist der Hausberg von Immenstadt.
Die Routen starten in Immenstadt über das Steigbachtal: zur Kanzel (1.106 m) oder zur Alpe Wildegund (1.315 m) in etwa 2 Stunden, über die Alpe Alp (1.320 m) in etwa 2,5 Stunden oder über das Kemptener Naturfreundehaus (1.450 m) in etwa 3 Stunden. Von Bühl führt ein Weg über Rieder und die Alpe Rabennest zur Alpe Kessel (1.243 m) in etwa 2,5 Stunden. Der Gipfel liegt im Wald; die Aussicht bietet sich von der Kanzel.
Der Gipfel liegt im Wald und bietet keine Aussicht; der Blick auf Immenstadt öffnet sich stattdessen von der Kanzel auf 1106 m, die über den recht steilen Aufstieg vom Steigbachtal erreicht wird. Am 22. März 2006 bewegten sich bei einem Bergsturz auf der Ostseite rund 150.000 m³ Geröll Richtung Steigbachtal und gefährdeten kurzzeitig die Innenstadt.
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