Freie und Hansestadt Lübeck, Mittelalterliche Stadtstadt in Norddeutschland
Diese Hansestadt an der Trave ist ein Ensemble aus mittelalterlichen Backsteinbauten, gotischen Kirchen und engen Gassen, die sich von der Marienkirche zum Hafen hinziehen. Das Holstentor und die Salzspeicher prägen das Stadtbild bis heute.
Im Jahr 1226 gegründet, stieg die Stadt zur Zentrale der Hanse auf und dominierte den Handel an Nord- und Ostsee für fast 400 Jahre. Im 17. Jahrhundert verlor sie allmählich an Macht, blieb aber lange Zeit eine freie Hansestadt.
Das Hansemuseum zeigt die Welt der Kaufleute und ihre Verbindungen über Nord- und Ostsee, während die Gassen selbst noch heute nach Zünften und Handelsparten benannt sind.
Am besten erkundet man zu Fuß durch die engen Gassen, die vom Holstentor aus zugänglich sind; rechnen Sie mit etwa 2 bis 3 Stunden für einen Überblick. Gute Beschilderung und lokale Informationen sind überall erhältlich.
Die Lübecker behielten ihre Unabhängigkeit als freies Gemeinwesen bis 1937, länger als die meisten deutschen Stadtstaaten. Diese Eigenständigkeit hinterließ Spuren in lokalen Traditionen und im Selbstverständnis der Bevölkerung.
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