Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, Bauhaus-Architekturdenkmal in Bernau bei Berlin, Deutschland.
Die ADGB-Gewerkschaftsschule ist ein Schulkomplex bei Bernau mit modernen Bauhaus-Merkmalen aus den Jahren 1928 bis 1930. Der Komplex verfügt über ein Hauptgebäude mit Versammlungssaal und Speisesaal sowie fünf Wohnflügel, die sich entlang des Hanges hinabziehen.
Die Schule wurde von den Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer entworfen und von 1928 bis 1930 errichtet. Vor ihrer Beschlagnahme durch die Nazis 1933 trainierten die Gebäude über 4000 Gewerkschafter.
Die Gebäude nutzen farbige Markierungen und verschiedene Designs, um Besuchern bei der Orientierung zu helfen. Diese visuellen Unterschiede ermöglichen es den Menschen, sich leicht in den verschiedenen Bereichen zurechtzufinden.
Der Komplex liegt auf einem Hang mit mehreren Wohnflügeln, die sich nach unten erstrecken, daher sollten Besucher mit unebenem Gelände rechnen. Die großen Fenster und offenen Bereiche bieten gute Sicht auf die Architektur, aber das Innere kann bei Schlechtwetter weniger zugänglich sein.
Jeder Wohnflügel ist absichtlich für kleine Gruppen von zehn Studenten ausgelegt, um enge Gemeinschaften und intensivere soziale Bindungen zu fördern. Dieses Konzept spiegelt die pädagogischen Ideen wider, die hinter der Gründung des Schulkomplexes standen.
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