Burg Konradsheim, Mittelalterliche Wasserburg in Erftstadt, Deutschland
Burg Konradsheim ist eine mittelalterliche Wasserburg in Erftstadt, Nordrhein-Westfalen, mit einem rechteckigen Backsteinbau über zwei Geschosse. Zwei Ecktürme dienen als Treppenhäuser, und Stufengiebel gliedern die Fassaden des Gebäudes.
Die Burg wurde um 1337 von dem Ritter Arnold von Buschfeld errichtet und später in das Lehnssystem des Erzbischofs Walram von Jülich eingegliedert. Im 16. Jahrhundert wurde das Gebäude umgebaut und erhielt dabei Renaissanceelemente, die noch heute sein Aussehen prägen.
Das Erkerfeld aus rotem Sandstein, das 1548 angebaut wurde, zeigt spätgotische Formen mit ersten Renaissanceelementen. Wer genau hinsieht, erkennt an der Fassade, wie sich zwei Baustile in einem einzigen Bauteil treffen.
Die Burg ist heute eine Veranstaltungslocation mit einem Festsaal und einem Rittersaal, die für Feiern, Tagungen und Ausstellungen genutzt werden. Das Gelände liegt inmitten eines Golfplatzes, sodass es am einfachsten mit dem Auto zu erreichen ist.
Die ehemaligen Nebengebäude der Burg wurden zu Einrichtungen des Golfclubs umgebaut, sodass alte Wirtschaftsgebäude heute Umkleideräume und Clubräume beherbergen. Dieser Wandel macht das Gelände zu einem Ort, an dem mittelalterliche Architektur und moderner Freizeitsport unmittelbar nebeneinanderliegen.
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