Oebelsmühle, طاحونة مائية في ألمانيا
Die Oebelsmühle ist eine Wassermühle in Erftstadt-Lechenich an einem kleinen Bach, der als Mühlenbach bekannt ist. Das Gebäude besteht aus roten Backsteinen mit weißem Fugenmörtel und grünen Fensterläden; im Inneren sind noch Teile der ursprünglichen Mahlmechaniken wie hölzerne Zahnräder und alte Mühlsteine sichtbar.
Die Oebelsmühle wird erstmals 1279 erwähnt, als sie sich unter Besitz des Kölner Erzbischofs befand; die Mühle war Teil eines Netzwerks von Wassermühlen in der Region. Über die Jahrhunderte wurde sie mehrmals durch Brände und Kriege zerstört (1642, 1689, 1722) und jeweils wieder aufgebaut, wobei sie sich durch den Einsatz von Dampfmaschinen ab dem 19. Jahrhundert modernisierte, bis sie 1972 stillgelegt wurde.
Der Name "Oebelsmühle" stammt aus der Zeit, als die Mühle als "Obere Mühle" bekannt war und eine wichtige Anlaufstelle für Bauern der Umgebung darstellte. Heute zeigt das Gebäude mit seinen roten Backsteinen und grünen Fensterläden die ländliche Architektur vergangener Zeiten.
Der Standort ist mit dem Auto leicht zu erreichen und befindet sich in einer ruhigen Gegend mit Weiden und Fußwegen. Es wird empfohlen, vorher die Öffnungszeiten zu überprüfen, da diese aufgrund von Wartungsarbeiten oder besonderen Veranstaltungen wie den jährlichen Mühlentagen ändern können.
Im Gegensatz zu vielen anderen alten Mühlen fehlt das Wasserrad selbst, doch die Mahlmaschine wurde restauriert und bleibt sichtbar, was einen Einblick in die damalige Arbeitsweise bietet. Das Gebäude bewahrt auch Teile der ursprünglichen Getriebevorrichtungen im Inneren, die Besuchern helfen, sich die früheren Produktionsprozesse vorzustellen.
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