Burg Krosigk, Mittelalterliche Burg in Petersberg, Deutschland.
Burg Krosigk ist eine Burganlage in Petersberg mit einem Turm aus dem 12. Jahrhundert und erhaltenen Teilen der ursprünglichen Ringmauer. Ein breiter Burggraben umgibt die Befestigung und schützt den inneren Bereich.
Die Burg entstand um 1100 als kleine Ministerialenburg des fränkischen Adligen Dedo von Krosigk, der 1103 erstmals urkundlich als Zeuge des Naumburger Bischofs Walram erscheint. 1115 fand Wiprecht von Groitzsch der Jüngere, Führer der sächsischen Adelsopposition gegen Kaiser Heinrich V., auf Dedos Besitzungen Zuflucht. Am 23. Oktober 1644 wurde die Burg durch die Schweden zerstört; 1701 erbaute Wolf Friedrich von Trotha auf dem Gelände der Vorburg das Gutshaus und 1703 die Kapelle.
Der Name Krosigk stammt von dem fränkischen Adelsgeschlecht, das die Burg innehatte; Dedo von Krosigk erscheint 1103 als Zeuge in einer Urkunde des Naumburger Bischofs Walram. 1115 fand Wiprecht von Groitzsch der Jüngere, Führer der sächsischen Adelsopposition gegen Kaiser Heinrich V., auf Dedos Besitzungen Zuflucht. Die Anlage gehört heute der Gemeinde und ist frei zugänglich; der Turm ist zum Dorffest und von April bis September an jedem dritten Samstag im Monat geöffnet.
Das Gelände ist frei zugänglich und ermöglicht Wanderungen durch die Umgebung, einschließlich Wegen zur nahen Krosigk Windmühle und Wassermühle. Gutes Schuhwerk ist zu empfehlen, da der Boden uneben sein kann.
Am 23. Oktober 1644 wurde die Burg durch schwedische Truppen zerstört; wann ein Wiederaufbau erfolgte, ist unbekannt. 1701 ließ Wolf Friedrich von Trotha auf dem Gelände der Vorburg das Gutshaus errichten, 1703 die Kapelle. Bis 1813 blieb die Familie von Trotha Eigentümerin, dann musste sie das verschuldete Gut verkaufen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.269 Mitwirkenden weltweit.