Deutsches Zollmuseum, Zollmuseum in HafenCity, Hamburg, Deutschland
Das Deutsches Zollmuseum ist ein Museum in einem ehemaligen Zollgebäude im Hamburger Stadtteil Hamburg-Mitte, das die Geschichte des deutschen Zollwesens anhand von Originalobjekten, Uniformen und Dokumenten veranschaulicht. Es befindet sich direkt am Zollkanal in der Speicherstadt und ist in mehreren Ausstellungsräumen über mehrere Etagen verteilt.
Das heutige Museumsgebäude diente bis 1985 als aktives Zollamt, bevor es für seine neue Nutzung umgebaut wurde. Das Museum selbst öffnete 1992 seine Türen und ist damit eines der jüngeren Museen in Hamburg.
Das Deutsches Zollmuseum zeigt, wie Zöllner im Alltag arbeiteten, welche Werkzeuge sie benutzten und welche Waren sie konfiszierten. Besucher können beschlagnahmte Schmuggelwaren aus verschiedenen Epochen sehen, von Tabak bis zu gefälschten Produkten.
Das Museum liegt in der Speicherstadt, einem denkmalgeschützten Lagerhauskomplex, der gut zu Fuß vom Hamburger Hauptbahnhof oder von der U-Bahnstation Baumwall erreichbar ist. Wer das Museumsschiff am Kanal besichtigen möchte, sollte bei gutem Wetter kommen, da es sich im Freien befindet.
Das Museumsschiff Oldenburg, das am Zollkanal neben dem Gebäude liegt, war tatsächlich im Einsatz und diente der Zollbehörde zur Kontrolle des Schiffsverkehrs auf dem Wasser. An Bord lässt sich nachvollziehen, wie Zöllner auf Flusswegen arbeiteten, ein Aspekt, der in anderen Museen selten thematisiert wird.
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