Jungfernbrücke, Fußgängerbrücke, die im Hamburger Hafen den Zollkanal überspannt
Die Jungfernbrücke ist eine Fußgängerbrücke über den Zollkanal in der Speicherstadt Hamburgs und wurde 1888 fertiggestellt. Die Konstruktion besteht aus Schmiedeeisen mit einem flach gespannten Fachwerkbogen und misst etwa 42 Meter Länge, während Stufen auf beiden Seiten den Zugang nur für Fußgänger sicherstellen.
Die Brücke wurde in den Jahren 1887 und 1888 als Fußgängerverbindung zwischen Katharinenkirchhof und Brooksinsel errichtet und gilt heute als eine der ältesten in diesem Hafengebiet. Der Schutzstatus als Denkmal wurde 1991 mit der Speicherstadt gewährt und 2013 erneut bestätigt, um das Bauwerk für die Zukunft zu bewahren.
Der Name Jungfernbrücke leitet sich von der benachbarten Straße Kleiner Jungfernstieg ab und erinnert an die historische Rolle von Frauen in dieser Hafengegend. Heute ist sie auch als Hochzeitsbrücke bekannt, wo Paare Liebesschlösser an den Geländern anbringen, um ihre Gefühle auszudrücken.
Die Brücke ist leicht zu erreichen, wenn man die Speicherstadt besucht, und dient als guter Orientierungspunkt für Wanderer in der Gegend. Auf beiden Seiten befinden sich Stufen, die es möglich machen, von einer Uferseite zur anderen zu gelangen, wobei der Zugang zu Fuß erfolgt.
Die Fahrbahn der Brücke hängt an den Fachwerkbögen ab, was eine besondere konstruktive Lösung darstellt, die man in diesem Alter nicht häufig antrifft. Bei Sonnenuntergang wirkt die Beleuchtung auf dem Schmiedeeisen besonders atmospheric, was sie für viele Besucher zu einem beliebten Fotomotiv macht.
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