Hamburger Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus, Historischer Hafenkomplex in Hamburg, Deutschland
Der Speicherstadt und das Kontorhaus mit dem Chilehaus bilden ein Stadtviertel mit Kanälen, roten Backsteingebäuden, Stahlbrücken und Laufstegen. Das Ensemble zeigt die Architektur des frühen 20. Jahrhunderts mit unterschiedlichen Baustilen auf engstem Raum.
Die Speicherstadt entstand ab 1885, als alte Strukturen abgerissen und neue Lagerhäuser auf Eichenpfahlgründungen errichtet wurden. Das nahegelegene Chilehaus kam in den 1920er Jahren hinzu und erweiterte das Viertel um ein Bürogebäude mit unverwechselbarem Design.
Das markante Chilehaus prägt mit seiner geschwungenen Form das Gesicht des Viertels und erinnert an einen Schiffsrumpf. Die Besucher können die charakteristische Architektur der 1920er Jahre hier in aller Deutlichkeit erleben.
Der Bereich ist zu Fuß leicht zu erkunden, da Brücken und Wege den Zugang ermöglichen, und mehrere Museen befinden sich in den Lagerhäusern. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege bei feuchtem Wetter rutschig werden können.
Die Lagerhäuser stehen auf Holzpfahlfundamenten, die ständig beobachtet werden müssen, da sie sich mit der Zeit setzen. Dieses System zeigt eine einzigartige Ingenieursleistung, die es dem Viertel seit über 130 Jahren ermöglicht, über dem Wasser zu bestehen.
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