Palais Neuhaus-Preysing, Stadtpalais in Münchner Altstadt, Deutschland
Das Palais Neuhaus-Preysing ist eine Stadtresidenz an der Residenzstraße mit einer eleganten Fassade aus neun Fensterachsen und vier Stockwerken. Sein Rokoko-Dekor mit aufwändigen Stuckarbeiten prägt das Erscheinungsbild dieser Altstadt-Straße, während die Erdgeschosse heute kommerzielle Nutzungen beherbergen.
Das Palais entstand zwischen 1723 und 1728 nach Plänen von Joseph Effner als Wohnsitz des Grafen Johann Maximilian von Preysing-Hohenaschau. Es brachte die Rokoko-Bauweise nach München und prägte damit den Stil der fürstlichen Architektur in der Stadt.
Das Palais zeigt die Handschrift von Rokoko-Meistern in seinen verschlungenen Stuckverzierungen und vergoldeten Details, die bis heute sichtbar sind. Diese Ornamente prägen das Erscheinungsbild der Münchner Altstadt und erinnern an die Pracht der fürstlichen Wohnkultur.
Der Ort liegt zentral in der Münchner Altstadt und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude heute Teil eines Hotels ist und nur begrenzte öffentliche Zugänglichkeit bietet.
Das Gebäude erlitt während des Zweiten Weltkriegs erhebliche Schäden und wurde in den 1950er Jahren aufwendig wiederhergestellt. Diese Rekonstruktion bewahrte den historischen Charakter, während das Innere modernen Hotelstandards entsprechend angepasst wurde.
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