Kardinal-Faulhaber-Straße 1, Bankgebäude und Architekturdenkmal in Münchner Altstadt, Deutschland.
Das Gebäude an der Kardinal-Faulhaber-Straße 1 ist ein Bankhaus mit drei Obergeschossen, die von einer rustikierten Fassade und korinthischen Säulen gekennzeichnet sind. Verzierte Wappentafeln und balustradenbezogene Elemente prägen sein äußeres Erscheinungsbild.
Das Gebäude entstand zwischen 1893 und 1894 unter der Leitung des Architekten Albert Schmidt als Königliche Filialbank. Von 1907 bis 1908 wurde es nach Norden erweitert, um mehr Raum für die wachsenden Bankoperationen zu schaffen.
Die Fassade zeigt Skulpturen von Heinrich Waderé mit allegorischen Figuren, die Handel, Industrie, Landwirtschaft und Handwerk darstellen. Diese Verzierungen erzählen von der wirtschaftlichen Bedeutung, die der Ort für die Stadt hatte.
Das Gebäude ist in der Altstadt leicht zu Fuß erreichbar und liegt zentral im Stadtzentrum. Nach einer umfassenden Sanierung zwischen 2000 und 2005 befindet sich im Inneren nun ein Hotel, während die historischen Elemente der Fassade erhalten blieben.
Ein Reliefwerk im Tympanon des zentralen Risalits zeigt Bayern, die Lorbeerkränze verteilt und symbolisiert die Verbindung des Ortes zur regionalen Identität. Dieses Detail wird oft übersehen, obwohl es die politische und kulturelle Bedeutung des Gebäudes in der bayerischen Geschichte widerspiegelt.
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