Kurt-Eisner-Denkmal, Bodendenkmal in der Altstadt München, Deutschland.
Das Kurt-Eisner-Denkmal ist eine in den Gehweg eingelassene Metallplatte in der Kardinal-Faulhaber-Strasse, auf der die Umrisse eines gefallenen Koerpers zu sehen sind. Die Tafel mit deutschen Inschriften sitzt eben in der Straße und ist kaum hoeber als das umgebende Pflaster.
Das Denkmal kennzeichnet den Ort, wo Bayerns erster Ministerpräsident Kurt Eisner am 21. Februar 1919 ermordet wurde. Der Attentaeter war Lieutenant Graf Anton von Arco Valley, und das Ereignis war ein Wendepunkt in der politischen Geschichte der Weimarer Republik.
Das Denkmal zeigt die Silhouette eines gefallenen Körpers, wie sie bei einer Tatortaufnahme dokumentiert würde. Diese Gestaltung verbindet handwerkliche Genauigkeit mit der Art, wie Menschen an diesem Ort Trauer ausdrücken.
Das Denkmal liegt auf der Kardinal-Faulhaber-Strasse gegenueber dem Haus Nummer 14, in unmittelbarer Nähe des Palais Montgelas. Besucher sollten genau hinschauen, um die flache Metallplatte im Straßenpflaster zu erkennen, da sie leicht zu übersehen ist.
Das Kunstwerk von Erica Maria Lankes verwendet die visuellen Codes der Tatortdokumentation als Ausdrucksmittel für historisches Gedenken. Diese ungewöhnliche Verbindung von forensischer Genauigkeit und Kunstobjekt macht das Denkmal zu etwas völlig anderem als typische Statuen oder Inschriften.
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