Sender Berlin-Britz, Rundfunksender in Neukölln, Deutschland.
Der Berlin-Britz-Sender war eine Rundfunkanlage mit zwei Stahlgittermasten, die Signale über Mittelwelle, Kurzwelle und UKW ausstrahlten. Die höheren der beiden Masten ragten etwa 160 Meter in den Himmel und prägten das Stadtbild des Neuköllner Bezirks deutlich.
Der Sender entstand 1946 und diente zunächst als Hauptanlage für Rundfunksendungen im amerikanischen Sektor Berlins. Nach der Wiedervereinigung stellte die Anlage ihre Tätigkeit 1993 ein und wurde schließlich 2015 abgerissen.
Der Sender ermöglichte während des Kalten Krieges Rundfunkübertragungen in die gesamte DDR durch sein Antennensystem.
Das Areal war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es sich um eine militärische Einrichtung handelte. Heute erinnern nur noch Fotos und Archivmaterial an die Präsenz dieser markanten Strukturen.
Die Anlage begann ihre Arbeit äußerst bescheiden mit einem mobilen Sender, der von einem US-Armeetransporter aus mit einer 800-Watt-Anlage über einfache Holzpfahlantennen ausgestrahlt wurde. Diese provisorische Lösung entwickelte sich später zu einer der wichtigsten Rundfunkinstallationen der Stadt.
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