Evangelische St.-Remigius-Kirche, Lutherische Kirche im Stadtteil Mengede, Dortmund, Deutschland.
St. Remigius ist eine Kirche im Stadtteil Mengede mit einem dreischiffigen Grundriss, Querhaus und Chor. Der westliche Turm ragt etwa 104 Meter in die Höhe und prägt das Erscheinungsbild des Stadtviertels.
Die Kirche entstand ab 1250 an einem wichtigen Handelsknotenpunkt und erlebte 1661 einen schweren Schaden am Turm durch ein Erdbeben. Der Wiederaufbau prägte die Entwicklung des Viertels in den folgenden Jahrhunderten.
Der Chor trägt Spuren verschiedener Epochen, und die Ausstattung zeigt, wie der Ort über Jahrhunderte von unterschiedlichen Gemeinschaften geprägt wurde. Besucher bemerken heute noch diese Schichten der Vergangenheit in den Details des Innenraums.
Der Ort ist von außen gut sichtbar und erreichbar, da der hohe Turm als Orientierungspunkt in der Landschaft dient. Im Inneren sollte man angemessene Kleidung tragen und auf die Ruhe des Ortes Rücksicht nehmen.
Im Inneren der Kirche befinden sich Gräber von Adligen, darunter die von Matthias von Büren und seiner Gemahlin Margaretha von Galen. Diese Familien waren über Generationen mit wichtigen kirchlichen Positionen verbunden.
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