Zeche Adolf von Hansemann, Historisches Kohlebergwerk in Dortmund, Deutschland.
Die Zeche Adolf von Hansemann ist ein denkmalgeschütztes Industrieensemble im Dortmunder Stadtteil Mengede, bestehend aus einem markanten runden Backsteinturm mit Zinnen, einem Lagerhaus, einem Maschinenhaus und einem Torhaus. Alle Gebäude sind aus roten Ziegeln errichtet und spiegeln den Baustil der frühen Industrialisierung im Ruhrgebiet wider.
Die Zeche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von der Berliner Disconto-Gesellschaft gegründet und lag im Grenzbereich zwischen den Ortschaften Mengede und Östrich. Der Betrieb wechselte im Laufe der Jahrzehnte mehrfach den Betreiber, bevor er in den 1970er-Jahren eingestellt wurde.
Das Kleinzeche-Max-Rehfeld-Museum im Torhaus zeigt Alltagsgegenstände aus dem Bergbau und ein nachgebautes Arbeiterzimmer aus den 1920er-Jahren. Wer durch die Ausstellung geht, bekommt einen konkreten Eindruck davon, wie das Leben der Bergleute damals ausgesehen hat.
Das Gelände wird heute als Ausbildungszentrum für Gerüstbauer genutzt und ist teilweise öffentlich zugänglich, wobei das Museum im Torhaus besucht werden kann. Es lohnt sich, genug Zeit einzuplanen, um auch das Außengelände zu Fuß zu erkunden und die verschiedenen Gebäude aus der Nähe zu betrachten.
Auf dem Gelände steht heute ein großes Förderrad als Erinnerung an den Kohleabbau, das Besucher beim Erkunden des Außengeländes direkt ins Auge fällt. Solche erhaltenen Maschinenteile sind in dieser Größe außerhalb von Museen selten zu sehen.
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