Fernmeldeturm Berlin-Schäferberg, Sendeturm in Wannsee, Deutschland
Der Fernmeldeturm Berlin-Schäferberg ist ein Sendeturm aus Beton im Stadtteil Wannsee im Südwesten Berlins, der eine Gesamthöhe von 212 Metern erreicht. Der Schaft allein misst 187 Meter und beherbergt zwischen 101 und 132 Metern sechs technische Etagen für Digitalfernsehen, UKW-Radio und digitalen Hörfunk.
Der Turm wurde 1964 in Betrieb genommen, um Funkverbindungen zwischen West-Berlin und Westdeutschland durch das Gebiet der DDR herzustellen. Diese Verbindung war in der Zeit des Kalten Krieges von großer Bedeutung für die Kommunikation zwischen den beiden Teilen Deutschlands.
Der Turm auf dem Schäferberg steht in einem Waldgebiet am Rande von Wannsee und ist von außen gut sichtbar. Spaziergänger im Bereich des Grunewalds nehmen ihn als markanten Punkt in der flachen Berliner Landschaft wahr.
Der Turm ist nicht öffentlich zugänglich, kann aber von außen aus dem umliegenden Waldgebiet gut betrachtet werden. Ein Spaziergang in der Nähe des Schäferbergs bietet gute Sichtwinkel, besonders wenn die Bäume weniger Laub tragen.
Obwohl der Turm in der Nähe des Sees steht, wurde er auf dem höchsten natürlichen Punkt der Umgebung errichtet, um die Reichweite der Signale zu maximieren. Der Schäferberg ist mit rund 48 Metern über dem Meeresspiegel eine der wenigen Erhebungen in dieser sonst flachen Gegend.
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