Fliegeberg, Flugversuchsgelände in Lichterfelde, Deutschland.
Der Fliegeberg ist ein künstlich aufgeschütteter Hügel im Berliner Stadtteil Lichterfelde, der mit einem runden Pavillon und einer bronzenen Weltkugel gekrönt ist. Er liegt in einer Grünanlage, die frei zugänglich ist und von Wegen durchzogen wird, die bis zur Kuppe führen.
Otto Lilienthal ließ den Hügel 1894 aufschütten, um seine Gleitflugversuche auf dem flachen Berliner Gelände zu ermöglichen. Nach seinem Tod im Jahr 1896 wurde der Ort in eine öffentliche Gedenkstätte umgewandelt.
Der Name des Hügels erinnert an Otto Lilienthal, der hier seine Gleitflugversuche durchführte. Auf der Kuppe steht ein Pavillon, von dem aus Besucher den Blick über die Umgebung genießen können.
Der Hügel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, und Wege führen ohne größere Hindernisse bis zur Kuppe. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Anstieg stellenweise recht steil ist.
Lilienthal führte auf diesem Hügel über tausend Gleitflüge durch, bevor er bei einem Unfall ums Leben kam. Der bronzene Globus auf der Kuppe wurde erst 1932, also mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Tod, aufgestellt.
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