Jagdschloss Friedrichsbühl, Renaissance-Jagdschlossruinen in Bellheim, Deutschland.
Jagdschloss Friedrichsbühl ist eine Ruine eines Renaissance-Jagdschlosses nordlich von Bellheim in der Pfalz. Von der ursprunglichen Struktur sind heute vor allem die Grundmauern, eine teilweise erhaltene Außenmauer und ein ehemaliger Wassergaben erkennbar.
Friedrich II. von der Pfalz ließ das Schloss 1552 als Renaissance-Jagdschloss errichten, um einen komfortablen Ort für seine Jagdausfluge zu schaffen. Das Gebaude wurde während der Kriegszuge des 17. Jahrhunderts mehrmals zerstört und schließlich 1725 zum Abriss freigegeben.
Das Schloss war ein Ort der fürstlichen Jagd und Erholung, wo der Pfalzgraf mit seinem Gefolge Zeit verbrachte. Heute erinnern die Überreste und die erhaltene Außenmauer an die einstige Bedeutung dieses Landsitzes.
Das Gelande ist frei zugänglich und markiert mit Informationstafeln, die man vom Ort Bellheim aus leicht erreichen kann. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da die Ruine auf naturlichem Gelande liegt und die Wege uneben sein können.
Das Renaissance-Portal des Schlosses wurde 1897 von der Nikolauskirche in Bellheim entfernt, wo es als Kircheneingang gedient hatte. Heute befindet sich dieses seltene Zeugnis der ursprunglichen Architektur im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.
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