Rathaus der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich, Kulturdenkmal in Offenbach an der Queich, Deutschland.
Das Rathaus Offenbach an der Queich war ein zweigeschossiger Stahlbetonskelettbau von 1977 bis 1979 nach Plänen des Landauer Architekten Eduard Arnold: zwei leicht versetzte rechteckige Baukörper, verbunden durch einen dreigeschossigen Erschließungsbereich mit Treppenhaus und nachträglich ergänztem Aufzug. Der nahezu quadratische, quer gestellte Ratssaal mit markanten Betonlamellen an den Fenstern prägte die Ansicht vom Rathausplatz. Betonreliefs von Karl-Heinz Deutsch schmückten Eingang, Vorraum des Ratssaals und dessen Boden. Im Frühling 2026 wurde das Gebäude abgerissen.
Nach der Bildung der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich 1971 war die Verwaltung zunächst provisorisch in einem Gebäude in der Mozartstraße untergebracht. Der Landauer Architekt Eduard Arnold gewann den Wettbewerb für das neue Rathaus, das 1977 bis 1979 erbaut wurde. Im August 2016 wurde das Gebäude wegen seiner Pop-Art-Elemente und der Architektur der 1970er-Jahre unter Denkmalschutz gestellt, doch drei Tage später genehmigte der Kreis den Abbruch; es wurde durch einen im Juli 2022 eingeweihten Neubau ersetzt und im Frühling 2026 abgerissen.
Die Kunst gehörte zum Entwurf: Der Bildhauer Karl-Heinz Deutsch schuf die Betonreliefs am Eingang, im Vorraum des Ratssaals und an dessen Boden sowie die Brunnenskulptur auf dem vom Architekten Eduard Arnold gestalteten Rathausplatz. 1993 wurde unter dem Ratssaal ein Trauzimmer eingebaut.
Das Rathaus liegt zentral im Ort und ist zu Fuß leicht erreichbar, mit Beschilderung die den Weg zeigt. Besucher sollten während der Öffnungszeiten kommen, wenn die Mitarbeiter vor Ort sind und die Schalter besetzt sind.
Das Gebäude wurde im Frühling 2026 abgerissen, nachdem im Juli 2022 der 6,5 Millionen Euro teure Neubau eingeweiht worden war. Architekt Eduard Arnold und Bildhauer Karl-Heinz Deutsch hatten es im August 2016 unter Denkmalschutz stellen lassen, doch die Kreisverwaltung genehmigte drei Tage später den Abbruch; die Betonreliefs von Deutsch sollten erhalten bleiben.
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