St. Oswald, Gotische Kapelle im Höllental, Deutschland
St. Oswald ist eine gotische Kapelle in der Höllental-Schlucht im Schwarzwald, die aus Stein gebaut wurde und einen rechteckigen Chor mit hölzernem Turm aufweist. Der Innenraum wird durch hölzerne Säulen gestützt, die Galerien tragen und dem Raum seine charakteristische Struktur geben.
Die Kapelle wurde 1148 geweiht und diente den Herren von Falkenstein als Eigenkirche, wodurch sie Ausdruck ihrer Macht und ihres Glaubens war. Über die Jahrhunderte blieb sie bestehen und zeigt damit, wie lange religiöse Orte in dieser Region genutzt wurden.
Der Altar zeigt religiöse Figuren wie den heiligen Matthias und Oswald, wodurch die kirchliche Funktion des Ortes in seinen Kunstwerken sichtbar wird. Die Schnitzereien und Darstellungen prägen den Raum bis heute und berichten von den Glaubensvorstellungen früherer Zeiten.
Der Zugang zum Innern erfolgt durch Schlüsselbeschaffung vom Sternen-Restaurant, wobei eine Kaution hinterlegt werden muss. Dies ist eine gängige Praxis für kleine, abgelegene Kapellen in der Region zum Schutz und zur Verwaltung des historischen Ortes.
Der Hochaltar stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und gehört zu den bedeutenden Werken der Oberrheinischen Schule, einer bekannten kunsthistorischen Tradition. Dieses Altarwerk zeigt handwerkliche Fähigkeiten aus einer Zeit, als solche Kunst nur an wenigen Orten entstehen konnte.
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