Hirschsprung, Bronze-Gedenkstatue in der Höllental-Schlucht, Deutschland
Hirschsprung ist eine Bronzestatue eines Hirsches, die in einem engen Felskluft in Höllental steht, wo sich Felswände etwa 130 Meter über dem Rotbach-Bach erheben. Die Figur erreicht eine Höhe von etwa 2,5 Metern und markiert einen Punkt, wo die Kluft auf nur wenige Meter Breite verengt ist.
Das ursprüngliche hölzerne Denkmal wurde 1856 zur Erinnerung an eine königliche Hochzeit errichtet. Es wurde später durch eine bronzene Statue aus dem Jahr 1907 ersetzt, die das Gewicht und die Beständigkeit symbolisiert, die das Denkmal bis heute haben sollte.
Die Hirschsprung-Legende erzählt von einem Ritter aus Schloss Falkenstein, der einen Hirsch jagte, der über die enge Kluft sprang, um zu entkommen. Diese Geschichte prägt bis heute das Verständnis der Menschen für diesen Ort und seine dramatische Landschaft.
Der Standort befindet sich in einer schmalen Schlucht mit steilen Felswänden, was den Zugang anspruchsvoll macht und festes Schuhwerk erforderlich ist. Eine gute Vorbereitung und angemessene Kleidung für wechselnde Wetterbedingungen sind wichtig, da die Umgebung feucht und kühl sein kann.
Die restaurierte Statue verbirgt eine Zeitkapsel in ihrem Inneren, die bei der Erneuerung der Bronzefigur eingebaut wurde. Außerdem sitzt sie an einer geografischen Grenzlinie zwischen zwei Gemeinden, was ihr eine verwaltungsgeometrische sowie symbolische Bedeutung verleiht.
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