Gustav-Siegle-Haus, Konzerthaus in Stuttgart-Mitte, Deutschland.
Das Gustav-Siegle-Haus ist ein Veranstaltunggebäude in der Stuttgarter Innenstadt mit zwei Sälen verschiedener Größe für Konzerte und Events. Die größere Halle fasst etwa 500 Personen, während der kleinere Raum etwa 150 Plätze bietet und den Anforderungen unterschiedlicher Veranstaltungen gerecht wird.
Das Gebäude entstand 1912 nach einem Entwurf des Architekten Theodor Fischer und war von Anfang an als Musikzentrum geplant. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde es in den 1950er Jahren von Architekt Martin Elsaesser grundlegend erneuert.
Das Gebäude ist seit langem ein Ort, wo Menschen sich zum Musikhören treffen, besonders für klassische Konzerte und Jazz. Die Räume haben eine warme, intime Wirkung, die das Publikum anzieht und regelmäßig begeistert.
Das Gebäude liegt zentral in Stuttgart an der Leonhardsplatz und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Besucher sollten sich vor dem Besuch über das aktuelle Programm informieren, da der Spielplan von Klassik bis Jazz variiert.
Die Fassade zeigt Merkmale der Heimatschutz-Bewegung, einer regionalen Architekturströmung, die Formen der deutschen Renaissance und des Barocks miteinander verband. Dieses Stilmerkmal macht das Gebäude zu einem besonderen Beispiel für die Baukultur Baden-Württembergs.
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