Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Verwaltungsgericht in St. Georg, Hamburg, Deutschland
Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht ist eine Gerichtsbehörde im Justizforum in der Hamburger Innenstadt und befasst sich mit Einsprüchen und Rechtsstreitigkeiten zwischen Bürgern und staatlichen Behörden. Das Gericht bietet öffentliche Räume für Besucher und verfügt über eine Bibliothek für rechtliche Recherchen.
Das Gericht wurde 1952 gemäß Hamburgs Verfassung gegründet und nahm 1953 seine Tätigkeit auf. Es entwickelte sich zu einer wichtigen Instanz für verwaltungsrechtliche Fragen in der Hansestadt.
Die Ernennung von Birgit Voßkühler im Februar 2020 markierte einen Meilenstein als erste Präsidentin in der Geschichte des Gerichts.
Besucher können die Gerichtsbibliothek für Rechtsrecherchen nutzen und sollten sich auf formelle Verfahren einstellen. Die digitale Kommunikation mit dem Gericht erfolgt über spezifische elektronische Kanäle, die auf der Website erklärt werden.
1993 traf das Gericht eine bemerkenswerte Entscheidung und annullierte die Hamburgische Bürgerschaftswahl von 1991 wegen Unregelmäßigkeiten bei der Kandidatennominierung. Dies war ein selten gewordener Fall, in dem eine Wahl nachträglich für ungültig erklärt wurde.
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