Verbandshaus des Deutschen Verkehrsbundes, Bürogebäude im Stadtteil Luisenstadt, Berlin, Deutschland.
Das Verbandhaus des Deutschen Verkehrsbundes ist ein sechsgeschossiges Bürogebäude aus Stahlbeton mit horizontal angeordneten Fenstern zwischen tragenden Säulen und abgerundeten Ecken, die mit Kalksteinplatten verkleidet sind. Der Grundriss kombiniert Wohn- und Gewerbeflächen mit großzügigen, durchdachten Fluchtwegen.
Das Gebäude entstand zwischen 1929 und 1932 nach Entwürfen der Architekten Bruno und Max Taut als Verwaltungssitz des Deutschen Verkehrsbundes. Nach 1933 verlor es seine ursprüngliche Funktion und wurde für andere Zwecke umgenutzt.
Der Eingangsbereich zeigt eine markante schwarze Steintreppe mit dreieckiger Form, die das Innere prägt. Diese architektonische Besonderheit verdeutlicht die Sorgfalt bei der Gestaltung der Verkehrsflächen.
Das Gebäude wurde 2010 umfassend saniert und ist heute mit modernen Annehmlichkeiten ausgestattet, wobei die historischen Strukturen erhalten blieben. Besucher sollten auf die Zugänglichkeit der oberen Geschosse achten, da die historische Ausstattung teilweise original bewahrt wurde.
Bei der Restaurierung kamen zuvor verborgene Stahlkassettdecken und freiliegende, niettechnisch verbundene Stahlsäulen zum Vorschein. Diese Entdeckung ermöglichte es, die industriellen Architekturelemente der Taut-Brüder in ihrer ursprünglichen Form zu bewahren.
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