Sankt-Michael-Kirche, Pfarrkirche in Berlin-Mitte, Deutschland
St. Michael ist eine Backsteinkirche in Berlin-Mitte mit einem charakteristischen zentralen Kuppelturm statt der ursprünglich geplanten doppelten Fassadentürme. Das Gebäude steht prominent auf dem Michaelkirchplatz 15 und zeigt seine neugotische Architektur deutlich im Stadtbild.
Das Gotteshaus wurde zwischen 1851 und 1861 als Garnisonskirche für katholische Soldaten erbaut und erhielt Genehmigung vom protestantischen König Friedrich Wilhelm IV. Nach der Berliner Mauererrichtung 1961 wurde die Pfarrgemeinde geteilt, was zur Gründung einer zweiten St.-Michael-Kirche führte.
Die Kirche dient der Gemeinde als Ort für regelmäßige Gottesdienste und wird gleichzeitig für kulturelle Veranstaltungen genutzt, wobei Gläubige und Besucher den Raum teilen.
Der Gottesdienst findet an ausgewählten Wochentagen und Sonntagen statt, sodass Besucher die Zeiten vor dem Besuch überprüfen sollten. Das Gebäude ist von der Straße aus leicht zugänglich und liegt in einem zentralen Bezirk mit guter Anbindung.
Die Kirche sollte ursprünglich mit zwei Türmen an ihrer Fassade gebaut werden, doch aus finanziellen oder praktischen Gründen wurde stattdessen ein einziger Zentralturm mit Kuppel errichtet. Diese Abweichung vom Plan macht die Silhouette des Gebäudes besonders erkennbar in der Stadtlandschaft.
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