Überbrettl, Ehemaliges Theater in Mitte, Deutschland
Das Überbrettl war ein Theater mit Jugendstilarchitektur und dekorativen Elementen an der Fassade im Zentrum Berlins. Die Bühne war klein und intim, konzipiert für Kammer- und Kabarettaufführungen.
Ernst von Wolzogen grindete das Theater 1901 als Ort für eine neue Form der Unterhaltung, die sich von traditionellen Opernhausern unterschied. Der Aufbau spiegelte den Wunsch nach künstlerischem Aufbruch am Anfang des 20. Jahrhunderts wider.
Das Theater war bekannt für seine offenen und modernen Aufführungen, die Künstler, Schriftsteller und Denker der Stadt anzogen, die hier neue Ideen austauschten. Seine Bühne bot Raum für experimentelle Werke und Kabarettprogramme, die das Publikum zum Nachdenken brachten.
Das Gebäude liegt zentral und ist von mehreren U- und S-Bahn-Stationen leicht erreichbar. Besucher können es bei einem Spaziergang durch die alte Berliner Altstadt problemlos finden.
Das Theater war Anfang des 20. Jahrhunderts eine Keimstätte für Kabarett und Kleinkunst, bevor diese Kunstformen in ganz Europa populär wurden. Es gelang dem Ort, einen Raum für experimentelle Performance zu schaffen, lange bevor Avantgarde zur etablierten Kunstform wurde.
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