Hexenhügel Winningen, Gedenkstele auf dem Heideberg in Winningen, Deutschland
Der Hexenhügel Winningen ist ein Denkmal in einem Laubwald auf dem Heideberg-Hügel, das aus einem steinernen Obelisken besteht. Das Denkmal markiert den Ort von Hinrichtungen während der Hexenverfolgungen und trägt Inschriften, die Opfer dokumentieren.
Zwischen 1641 und 1651 wurden mehr als zwanzig Menschen aus Winningen an diesem Ort während einer Zeit intensiver Hexenverfolgungen hingerichtet. Das Denkmal selbst wurde 1925 errichtet und zählt zu den ältesten deutschen Denkmälern für Opfer von Hexenprozessen.
Die Namen der Hingerichteten sind in Stein gemeißelt und bleiben für Besucher sichtbar. Diese Inschriften erinnern an Menschen, deren Geschichten sonst in Vergessenheit geraten würden.
Der Ort befindet sich in der Nähe des Flugplatzes Winningen und ist über einen Waldpfad erreichbar, der den Heideberg-Hügel hinaufführt. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Weg durch den Wald anspruchsvoll sein kann.
Das Denkmal wurde 1925 errichtet, lange bevor ähnliche Gedenkstätten in Deutschland entstanden, und demonstriert damit frühes Engagement für die Erinnerung an diese Opfer. Diese Pionierrolle macht es zu einem seltenen Beispiel früher Geschichtsaufarbeitung in Deutschland.
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