St. Servatius, Pfarrkirche in Güls, Koblenz, Deutschland.
St. Servatius ist eine neuromanische Hallenkirche aus Bruchstein in Koblenz-Güls, die 1833–1840 nach einem Entwurf von Johann Claudius von Lassaulx erbaut wurde. Ihre symmetrische Fassade aus hellem Backstein hat zwei 65 Meter hohe Türme mit Spitzhelmen, ein Rosettenfenster und die Inschrift „CHRISTUS REX“ über dem Portal. Das Tympanon zeigt die Gottesmutter mit dem Kind, den heiligen Servatius beim Drachentöten und zwei Mönche mit einem Kirchenmodell.
Die heutige Struktur wurde 1840 fertiggestellt und ersetzte einen mittelalterlichen Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert. Beim Bau verwendete man Steine vom abgerissenen Löhrtor, einem ehemaligen Stadttor von Koblenz.
Die Pfarrei besitzt vier Reliquien des heiligen Servatius sowie eine silberne Sonnenmonstranz und ein silbernes Reliquienkreuz aus dem 17. Jahrhundert. Im Nordturm zeigt eine Gnadenkapelle eine spätgotische Pietà aus dem 16. Jahrhundert, die zuvor im Großheiligenhäuschen stand, neben einer modernen Herz-Jesu-Plastik.
Die Kirche befindet sich in der Nähe der Mosel und ist leicht zu Fuß erreichbar, besitzt aber begrenzte Parkmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung. Besucher sollten beachten, dass Besichtigungen außerhalb der Gottesdienstzeiten möglich sein können, aber es ist ratsam, vorher zu prüfen.
Die Pfarrei besitzt vier Reliquien des heiligen Servatius sowie eine silberne Sonnenmonstranz und ein silbernes Reliquienkreuz, beide aus dem 17. Jahrhundert. Im Nordturm birgt eine Gnadenkapelle eine spätgotische Pietà aus dem 16. Jahrhundert, die zuvor im Großheiligenhäuschen des Ortes stand.
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