IGS Nordend, Integrierte Schule in Frankfurt, Deutschland
Die IGS Nordend ist eine integrierte Gesamtschule in Frankfurt mit zwei Schulgebäuden aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Bauwerke zeigen neobarocke und Jugendstil-Elemente und bilden zusammen einen zusammenhängenden Schulkomplex im Stadtteil.
Die beiden Gebäude wurden 1906 als getrennte Schulen für Jungen und Mädchen errichtet, was die Geschlechtertrennung in der Bildung jener Zeit widerspiegelte. 1989 wurden sie zusammengeführt und zur integrierten Gesamtschule umgewandelt, die heute alle Schüler gemeinsam unterrichtet.
Die Schule trägt den Namen des Stadtteils Nordend, in dem sie seit über einem Jahrhundert steht und zum Alltag der Bewohner gehört. Heute sieht man hier Schüler verschiedener Herkunftssprachen, was dem Ort einen internationalen Charakter gibt.
Der Schulkomplex ist in der Regel während der Schulzeit zugänglich, wobei der Unterricht am Vormittag stattfindet und nachmittags verschiedene Aktivitäten angeboten werden. Besucher sollten sich vorab informieren, ob Besichtigungen möglich sind, da es sich um eine aktive Schuleinrichtung handelt.
Die Gebäude wurden vom Architekten Gustav Schaumann gestaltet und bewahren ihre ursprünglichen Details von 1906, von den dekorativen Fassaden bis zu den inneren Raumeinteilungen. Diese Originalausstattung macht die Schule zu einem seltenen Beispiel einer unveränderten Bildungsarchitektur aus dieser Periode.
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