Molenfeuer Überseehafen Süd, Leuchtturm im Hafengebiet von Bremen, Deutschland.
Das Molenfeuer Überseehafen Süd ist ein Leuchturm im Bremer Hafen, der aus graubraunen Sandsteinblöcken aufgebaut ist und mit zwei Galerien sowie einem grünen Laternenhaus ausgestattet ist. Das 12 Meter hohe Bauwerk besitzt ein kupfernes Dach und war lange Zeit als Navigationszeichen für Schiffe auf der Weser tätig.
Das Bauwerk entstand 1906 als Führungszeichen für den Hafen und war bis in die 1990er Jahre in Betrieb, als der Hafeneingang zugeschüttet wurde. Nach einer Schiffskollision 1925 wurde es aus Teilen der ursprünglichen Struktur wieder aufgebaut.
Die Struktur trägt zur Wahrnehmung Bremens als bedeutender Hafenstadt bei und zeigt, wie solche Leuchttürme das tägliche Leben und die Navigation präägten. Besucher können heute sehen, wie das Bauwerk in die historische Hafenlandschaft integriert ist und von der Arbeitsrealität der Seefahrt erzählt.
Der Leuchtturm befindet sich direkt an der Hafenkante und ist vom Uferbereich aus gut sichtbar, besonders wenn man die Altstadt verlässt und Richtung Wasser geht. Da das Gelände offen zugänglich ist, kann man das Bauwerk von außen besichtigen, sollte aber beachten, dass das Innere nicht öffentlich begehbar ist.
Der Leuchtturm wurde 1925 nach einer Kollision mit einem englischen Dampfer erheblich beschädigt, konnte aber aus den Überresten des ursprünglichen Bauwerks teilweise wiederhergestellt werden. Diese Rekonstruktion mit geretteten Materialien machte ihn zu einem Zeugnis der Robustheit hafenarchitektonischer Konstruktionen.
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