St.-Nicolai-Kirche, Kirchengebäude in Ostfriesland, Niedersachsen, Deutschland
St.-Nicolai-Kirche ist ein Kirchengebäude aus Ziegelstein in Werdum, das auf einem kleinen Hügel namens Warft steht. Das Hauptschiff hat dicke Mauern und kleine Fenster, während der polygonale Chor mit gewölbtem Dach aus dem Jahr 1476 im gotischen Stil erbaut wurde.
Die St.-Nicolai-Kirche wurde 1327 in Dienst gestellt und zeigt architektonische Merkmale, die auf das frühe Mittelalter zurückgehen. Nach der Reformation behielt die Kirche ihren Namen bei, während der Reformationsprozess die Gemeinschaft veränderte, aber die Kirche selbst als Zentrum des Dorflebens erhalten blieb.
Die St.-Nicolai-Kirche wurde dem heiligen Nikolaus gewidmet, dem Schutzpatron von Seeleuten und Kaufleuten. Der Name und die Rolle der Kirche als Versammlungsort haben sich über Generationen in der Dorfgemeinschaft Werdums bewahrt.
Die Kirche befindet sich in einem ruhigen Teil Werdums, umgeben von Feldern und Bäumen, mit einem 1763 errichteten Glockenturm als Haupteingang. Besucher sollten beachten, dass die ursprüngliche Architektur teilweise verändert wurde, zum Beispiel sind einige Fenster und Türöffnungen heute zugeschlossen.
Die Kirche bewahrt eine ursprüngliche Steintaufschale aus Granit und ein Altarbild von 1796, das das letzte Abendmahl zeigt. Ein restauriertes Orgel von 1898 mit vierzehn Registern wird heute noch für Konzerte und Gottesdienste genutzt und zeigt die handwerkliche Qualität der Zeit.
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