Zisterzienserinnenabtei Braunschweig, Lutherisches Kloster und Kirche nahe dem Petri-Tor in Braunschweig, Deutschland.
Das Kreuzkloster ist eine Klosteranlage mit Kirche und Wohngebauden aus Fachwerk, die auf dem Rennelberg am Rand von Braunschweig steht. Die erhaltenen Strukturen zeigen die typische Anordnung eines mittelalterlichen Klosters mit Friedhof, der heute etwa 300 Grabstellen aufweist.
Das Kloster entstand um 1230 als Benediktinerinnenkonvent, wurde um 1400 zur Zisternzienseranstalt und folgte 1528 der lutherischen Reformation. Nach Anderungen der Ordensregeln und Nutzungen endete der Kloserbetrieb nach 1944.
Das Kloster war ein Ort weiblicher Bildung und Gemeinschaft, in dem Nonnen und Schülerinnen zusammen lebten und lernten. Besucher können heute noch die Spuren dieser Frauengemeinschaft in den erhaltenen Gebäuden und auf dem Friedhof erkennen.
Der Ort ist vor allem wegen des erhaltenen Friedhofs zugaenglich, der ein Spaziergang durch die Geschichte der Gemeinde ermoeglicht. Die Gebaude selbst sind von außen sichtbar, aber eine vorherige Information uber Oeffnungszeiten ist empfehlenswert.
Ein Nonnentagebuch aus dem 15. Jahrhundert, das zwischen 1484 und 1507 auf Latein geschrieben wurde, wurde 2023 veroeffentlicht und bietet seltene Einblicke in das taegliche Leben im Kloster. Diese Aufzeichnungen zeigen persoenliche Gedanken und Alltag einer mittelalterlichen Ordensgemeinschaft.
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